Hans TEMPLE

Maler

geb.:  7. 07. 1857, Littau (Lítovel) Mähren heute Tschechien
gest.: 2. 12. 1931, Wien

Der Künstler studierte in Wien an der Akademie der bildenden Künste bei Hans Canon, der 1885 auch als sein Trauzeuge fungierte, und Heinrich von Angeli und erhielt den Staatspreis für das Bild „Die Wahlbesprechung“ bzw. den Munkaczypreis für „Das Lied“.

Nach zweijähriger Ausbildung in Paris bei Michael von Munkaczy widmete er sich der Darstellung zeitgenössischer Künstler in ihrer Atelieratmospäre, wie beispielsweise „Tilgner am Mozartdenkmal arbeitend“. Für die Bürgermeistergalerie schuf er das Portrait von Hans Strobach.

Bedeutende Werke des Malers sind „ Der Ringtheaterbrand“, „Zur Stadtpost“ oder „Der Krönungszug Karl V.“.

Neben zahlreichen Preisen und Ehrungen  erhielt der verdienstvolle Künstler 1927 den Titel Bürger von Wien verliehen.

Lit.:
Czeike Felix: Historisches Lexikon Wien, Bd. 5, Wien 1997, S. 427
Fuchs Heinrich: Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts, Bd. 4, Wien 1974, S. K 87
Handbuch der Stadt Wien, 77. Jg, Wien 1963 S. 269
Havelka Hans: Der Wiener Zentralfriedhof, Wien 1989, S. 129

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